VEE-Jahrestagung: Erneuerbare Energien als zentraler Standortfaktor

Der Andrang war so groß wie nie auf der VEE-Jahrestagung – ein starkes Zeichen für die zunehmende Bedeutung von Erneuerbaren Energien in Sachsen und deren Verfügbarkeit als zentralen Standortfaktor.

Der VEE (Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien) hatte auf das Firmengelände der Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG in Makranstädt geladen, ein Unternehmen was bereits heute konsequent auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt und den Veranstaltungsbesucher:innen Einblicke in ihr Energiezentrum gewährte.

Im Mittelpunkt: Voneinander Lernen

Dementsprechend stand diese Jahrestagung auch im Zeichen von Best Practise, voneinander Lernen und einem Austausch rund um die Frage: Welche Lösungen habt ihr? Daneben gab es auch Vorträge u.a. von Dr. Wolfgang Daniels, Präsident VEE Sachsen e.V. (links im Bild) und Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlegel, der als Referent für Klimaschutz lange Jahre tätig war (rechts im Bild).

Ich habe einige Gespräche rund um die neue sächsische Bauordnung geführt, so wurde u.a. positiv aufgenommen, dass sich der Baulastkreis für Windkraftanlagen verringerte. Denn dadurch sinken bürokratische Hürden und die Chancen steigen, dass genügend Flurstücke für die Errichtung der Anlagen zur Verfügung stehen.

Auch die Flexibiliserungsoption dient dem Ziel, dass Windkraftprojekte zukünftig erfolgreich und unbürokratischer abgeschlossen werden:
Sie bietet Kommunen kurzfristig die Möglichkeit Flächenpotenziale unabhängig von der Regionalplanung zu nutzen und dort wo Windräder gewollt werden, auch Windräder zu bauen.

Wie geht es weiter?

Fakt ist: Sachsen muss sich weiter bewegen, damit wir die Klimaschutzziele erreichen und den Gestaltungsraum bei der Energiewende nicht verlieren. Dem derzeitigen Mangel an verfügbaren Flächen müssen wir mit der Flexibiliserungsoption und “Wind über Wald” im Einklang mit Natur- und Landschaftsschutz begegnen.

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