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Glück auf am Schwibbbogen

Offener Brief an Landrat Vogel

Sehr geehrter Herr Landrat Vogel, in der Pressekonferenz am Donnerstag sowie in der Kommentarspalte der Freien Presse haben Sie gesagt, Sie sind für Ideen, Anregungen und Vorschläge zur Pandemiebekämpfung offen. …

GRÜNES Quartier offiziell eröffnet

Inoffiziell ist das GRÜNE Quartier bereits seit dem Frühjahr diesen Jahres eröffnet. Doch dann kam Corona und wir mussten eine offizielle Eröffnungsfeier bis auf Weiteres verschieben. Doch am 24. September …

Eine Kurzbeschreibung

Über mich

In Sachsen fühle ich mich schon mein Leben lang Zuhause: Geboren in Bad Schlema, verschlug es mich bis zur Einschulung nach Chemnitz. Vor über 15 Jahren zog ich für mein Informatikstudium nach Leipzig, wo ich 2015 meine Promotion erfolgreich abschloss.

Nicht nur bei mir als Informatiker, sondern bei nahezu allen Bürger*innen nehmen das Internet und digitale Medien eine nicht mehr wegzudenkende Rolle im Leben ein. Das Internet ist ein alltäglicher Raum geworden, in dem wir uns austauschen und verbinden, uns weiterbilden, Geschäfte machen, uns organisieren oder uns die Zeit vertreiben. Ich persönlich möchte nicht mehr aufs Internet verzichten, und selbst wenn ich es wollen würde, würde ich es nicht mehr können.

Als ich aufgrund der weltweiten politischen Entwicklungen nicht länger inaktiv bleiben konnte, trat ich 2017 kurzerhand den Grünen bei. Mein politisches Engagement erlaubt es mir, meine beiden Herzensthemen Politik und Digitalisierung miteinander zu verbinden und meinen Beitrag für eine zukunftsfreundliche Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.

Von Beginn an übernahm ich Verantwortung und war bis 2018 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Europa und Internationales, anschließend wurde ich Sprecher der LAG Medien und Netzpolitik.
Die Digitalisierung stellt die größte gesellschaftliche Transformation seit der Industrialisierung dar. Sie bietet uns völlig neue Möglichkeiten und ist gleichzeitig eine enorme Herausforderung. Ständige Erreichbarkeit, permanente Werbung und Lücken in der Datensicherheit sind nur drei der digitalen Schattenseiten.
Um diese aufzuhellen, benötigen wir eine soziale und faire Gestaltung der digitalen Räume. Bei aller Begeisterung für neue Technologien muss das Gemeinwohl stets an erster Stelle stehen.
Wir dürfen nicht nach der Natur nun den Menschen ausbeuten, indem wir ohne sinnvolle Regulierungen Daten über Daten sammeln. Es bedarf einem Schutz des Einzelnen und seiner Privatsphäre. Datensicherheit und Meinungsfreiheit im Netz müssen gewährleistet sein – dazu braucht es auch mehr und bessere digitale Bildung.

Seit 2019 sitze ich als Abgeordneter der Grünen im sächsischen Landtag und mache mich dort für eine nachhaltige, sichere und transparente digitale Entwicklung stark.

Statt dem gläsernen Menschen fordere ich einen gläsernen Staat: Regierungs- und Parlamentsarbeit soll transparenter gestaltet werden, um das Vertrauen der Bürger*innen wiederzuerlangen. Öffentliche Daten sollen zur Verfügung gestellt und im Sinne des Gemeinwohls nutzbar werden.
Wie das gehen kann, zeigt die Targomo GmbH, bei der ich als Technischer Leiter tätig war. Wir analysieren mithilfe von Open Data, ob beispielsweise die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ausreichend ist und wie die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr weltweit optimiert werden kann.

Im 21. Jahrhundert stehen wir vor der riesigen Aufgabe, die Klimakatastrophe abzuwenden. Damit das gelingen kann, müssen gesellschaftliche Systeme hinterfragt und neu gestaltet werden. Wir müssen neue Wege gehen und gemeinsam für eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Zukunft einstehen. Digitale Wandlungsprozesse dürfen wir dazu nicht dem Zufall überlassen, sondern müssen sie souverän und verantwortungsvoll gestalten.
Mein Leben lang inspirierten mich die Menschen, die den Mut hatten, Dinge anzusprechen und zu verändern, um nicht in der Unzufriedenheit gefangen zu bleiben. Diese Menschen nehme ich mir zum Vorbild und arbeite daran, Sachsen und den Rest der Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

 

Mein Abgeordnetenbüro – Das Grüne Quartier

Gemeinsam mit Christin Melcher, unserer bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzenden, arbeite ich im „Grünen Quartier” in der Heinrichstraße 9 in Leipzig. Das Büro umfasst 330 Quadratmeter und bietet nicht nur den Abgeordneten und ihren Mitarbeiter*innen Platz, sondern auch zwei Untermietern – dem Verein DAKS – Die Alternative Kommunalpolitik Sachsen und dem bündnisgrünen Kreisverband Leipzig.

Falls du mehr über die Räume, Anfahrt und unsere Philosophie wissen möchtest, kannst du das natürlich auf der Website des Grünen Quartiers gruenesquartierleipzig.de tun.

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