Wissens- und Technologietransfer im Leipziger Osten

Wie wäre es, wenn es einen Ort an der nächsten Ecke gäbe, wo sich Menschen aus der Wissenschaft mit Vereinen, Unternehmen und Leuten aus der Nachbarschaft vernetzten und zusammen wilde Projekt im Sinne einer nachhaltigen Transformation austüfteln? Einen Ort des Wissens- und Technologietransfers im Leipziger Osten?

Interessierte und Multiplikator:innen könnten sich ein portables Lab ausleihen, es an ihr Fahrrad anhängen und damit raus in die Natur fahren, um zum Beispiel die Zusammensetzung der Luft oder die Wasserqualität des nächstgelegenen Sees zu messen.

Klingt gut?

Das dachten sich Matthias und seine Mitstreiter:innen vom FabLab Leipzig ebenfalls. Als Verein kauften sie zwei Häuser im Leipziger Osten und gründeten das erste FabLab in Leipzig. Die Idee ist, einen Ort zum Ausprobieren, Gleichgesinnte treffen und Ideenentwickeln zu schaffen: den Wissenschaftsladen.

Doch der Weg zum Begegnungsort für Innovation und Transformation ist noch steinig:
gegenwärtig machen dem FabLab die stark gestiegenen Sanierungskosten zu schaffen.

Mein Parteifreund Tobias Peter vom Stadtrat Leipzig und ich haben Matthias getroffen und mit ihm für das Lab nach weiteren Möglichkeiten der Förderung auf Kommunal- und Landeseben gebrainstormt. Barrierefreie Zugänge zum Veranstaltungs- und Workshopraum sind jedenfalls schon vorhanden.

Die Eröffnung ist für Januar 2023 geplant, über den Sommer wird das Lab bereits Veranstaltungen auf der Hildegardstraße und im Hinterhof organisieren.
Ein laufendes Projekt in dem das FabLab involviert ist, ist Superblocks Leipzig e.V., eine innovative Mitmach-Aktion für nachhaltige Stadtentwicklung, die ihren Ursprung in Barcelona hat. Dabei wird öffentlicher Raum fußgängerfreundlicher, Fahrrad- und Spielstraßen werden geschaffen, in denen sich die Nachbarschaft trifft und austauscht.
Wir halten euch hier über das Lab auf dem Laufenden.
Stay tuned!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.