Der NPD-Aufmarsch in Aue war verantwortungslos – Aktuelle Krise braucht Solidarität und keine gesellschaftliche Spaltung oder Selbstinzenierung

Während der DGB seine traditionellen Mai-Kundgebungen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie verantwortungsbewusst abgesagt hat, missbrauchte die NPD um den Kreisvorsitzenden Stefan Hartung den diesjährigen Tag der Arbeit, um Hass und Hetze zu verbreiten.

Dabei ignorierten sie nicht nur den geforderten Mindestabstand, sondern attackierten auch Polizeibedienstete, die die staatlichen Auflagen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung durchsetzen sollten.

Ich halte dieses Verhalten für unverantwortlich und verurteile es auf das Äußerste.

In der aktuellen Krise braucht es Solidarität und keine weitere gesellschaftliche Spaltung.

Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind hohe Güter unseres Verfassungsrechts, die auch in außergewöhnlichen Zeiten Bestand haben müssen.

Die Bürgerinnen und Bürger im Erzgebirge wissen aber sehr wohl zu unterscheiden, wer in diesem Sinne verantwortungsvoll handelt oder wer mit geballter Unvernunft eine durchschaubare Selbstinszenierung veranstalten will.

Die derzeitige Krise ist für uns alle eine große Belastung und ich wünsche mir, dass wir sie besonnen, gemeinschaftlich und gesund überstehen.

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